Weissdorn ist eine faszinierende Pflanze mit einer langen Geschichte in der Naturheilkunde. Bekannt für seine zarten weissen Blüten und auffälligen roten Beeren, wächst er bevorzugt an Waldrändern und in lichten Gebüschen. Seit Jahrhunderten wird er in verschiedenen Kulturen geschätzt, nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. In diesem Blogbeitrag möchten wir die verschiedenen Facetten des Weissdorns und seiner Wirkung näher betrachten und entdecken, was diese Pflanze so besonders macht.
Inhalt
Die wertvollen Teile des Weissdorns für seine Wirkung: Blätter, Blüten und Früchte
Weissdorn ist ein Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). In Europa sind vor allem der Eingriffelige Weissdorn (Crataegus monogyna) und der Zweigriffelige Weissdorn (Crataegus laevigata) verbreitet.
Für medizinische Zwecke und die erhoffte Weissdorn-Wirkung werden hauptsächlich die Blätter, Blüten und Früchte genutzt. Diese Pflanzenteile enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die in verschiedenen Zubereitungsformen wie Tees, Extrakten oder Kapseln verwendet werden.
Pflanzenteil | Verwendung |
Blätter | Tees, Extrakte, Tabletten |
Blüten | Tees, Extrakte, Tabletten |
Früchte | Presssäfte, Extrakte, Kapseln |
Welche Inhaltsstoffe machen Weissdorn so besonders?
Weissdorn enthält eine Vielzahl bioaktiver Substanzen, die synergistisch wirken. Besonders hervorzuheben sind die Flavonoide, wie Quercetin und Rutin, sowie die oligomeren Procyanidine (OPC).
Was bewirkt Weissdorn im Körper?
Die besonderen Inhaltsstoffe der Pflanze wirken antioxidativ, entzündungshemmend und gefässerweiternd. Sie tragen zur Verbesserung der Herzfunktion bei, indem sie die Kontraktionskraft des Herzens steigern und die Durchblutung fördern. Auf diese Weise kann Weissdorn die Gesundheit beeinflussen.
Seit wann wird die Weissdorn-Wirkung medizinisch eingesetzt?
Die Nutzung von Weissdorn in der Naturheilkunde reicht bis in die Antike zurück. Bereits im Europa des frühen Mittelalters wurde er gegen Gicht, Durchfall und nervöse Anfälle eingesetzt. Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin fand die Pflanze Anwendung.
Im 19. Jahrhundert begann man, Weissdorn in der Medizin gezielt zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu nutzen. Heute ist er als traditionelles Arzneimittel anerkannt und wird insbesondere bei leichten Formen der Herzinsuffizienz eingesetzt.
Wie wirkt Weissdorn auf Herz und Kreislauf?
Weissdorn kann eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem haben, indem er die Kontraktionskraft des Herzens stärkt und die Durchblutung verbessert. Studien zeigen, dass Weissdornextrakte bei Patienten mit leichter Herzinsuffizienz die Symptome wie Leistungsminderung, Müdigkeit und Atemnot bei Belastung lindern können. Zudem wird die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels verbessert, was zu einer gesteigerten Lebensqualität führt. Aus diesem Grund setzen Anwender gern Weissdorn ein, um den Kreislauf und das Herz zu unterstützen.
Ebenso kann Weissdorn bei Bluthochdruck hilfreich sein, da er die Blutgefässe erweitern und so den Blutdruck senken kann.
Wie wirkt Weissdorn auf die Psyche?
Weissdorn kann auch auf psychische Gesundheit unterstützend wirken – beispielsweise bei stressbedingten Beschwerden wie Nervosität und Schlafstörungen. Die beruhigende Wirkung der Pflanze wird vor allem auf die enthaltenen Flavonoide zurückgeführt. Sie wirken entspannend auf das Nervensystem und können so helfen, innere Unruhe zu reduzieren.
Wie nimmt man Weissdorn ein?
Weissdorn ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, darunter:
Warum ist standardisierter Extrakt oft die bessere Wahl?
Ein standardisierter Extrakt enthält einen festgelegten Anteil an Wirkstoffen, was eine gleichbleibende Qualität und Wirksamkeit gewährleistet. Im Gegensatz dazu kann die Konzentration der Wirkstoffe in Tees oder unstandardisierten Präparaten variieren, was zu unterschiedlichen Effekten führen kann. Für eine zuverlässige und effektive Anwendung ist daher ein standardisierter Extrakt empfehlenswert.
Wie lange sollte man Weissdorn einnehmen, bis eine Wirkung spürbar ist?
Die Wirkung von Weissdorn baut sich langsam und kontinuierlich auf, weshalb etwas Geduld gefragt ist. In der Regel dauert es etwa 2 bis 4 Wochen, bis erste positive Effekte spürbar werden – etwa in Form eines stabileren Allgemeinbefindens oder einer besseren Belastbarkeit im Alltag.
Damit sich die volle Weissdorn-Wirkung entfalten kann, ist jedoch eine regelmässige und längerfristige Einnahme entscheidend. Fachleute empfehlen meist eine Mindestdauer von 6 Wochen, um eine nachhaltige Unterstützung zu erzielen.
Da es sich bei Weissdorn um ein pflanzliches Mittel handelt, das sanft auf den Körper wirkt, kann eine mehrmonatige oder sogar dauerhafte Einnahme – in Absprache mit einer Fachperson – sinnvoll sein, besonders wenn Weissdorn das Herz-Kreislauf-System langfristig unterstützen soll.
Ist Weissdorn sicher in der Anwendung?
Weissdorn gilt allgemein als sicher und gut verträglich. Bei sachgemässer Anwendung sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt. Dennoch sollte die Einnahme in Absprache mit einem Arzt erfolgen, insbesondere wenn bereits andere Medikamente eingenommen werden.
Gibt es mögliche Nebenwirkungen?
In seltenen Fällen können bei der Einnahme von Weissdorn leichte Nebenwirkungen auftreten, darunter:
- Übelkeit
- Müdigkeit
- Schwindel
- Kopfschmerzen
Diese Symptome sind meist vorübergehend und verschwinden nach Absetzen des Präparats. Bei anhaltenden Beschwerden sollte ein Arzt konsultiert werden.
Darf Weissdorn mit anderen Medikamenten kombiniert werden?
Weissdorn kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen. Besonders bei Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Blutdruckmitteln oder Herzmedikamenten, ist Vorsicht geboten.
Es ist wichtig, die Einnahme von Weissdorn mit dem behandelnden Arzt abzusprechen, um Wechselwirkungen zu vermeiden.
Ist Weissdorn für Schwangere oder Stillende geeignet?
Die Anwendung von Weissdorn während der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen. Es liegen keine ausreichenden Studien vor, die die Sicherheit in dieser Lebensphase belegen. Schwangere und stillende Frauen sollten daher auf die Einnahme von Weissdorn verzichten oder dies mit ihrem Arzt besprechen.
Herz & Gefässe im Doppelpack: Weissdorn-Wirkung trifft auf schwarzen Knoblauch
Schwarzer Knoblauch – fermentierte Power für die Gefässe
Schwarzer Knoblauch entsteht, wenn frischer Knoblauch über mehrere Wochen bei kontrollierter Temperatur und Luftfeuchtigkeit fermentiert wird. Durch diesen Prozess verändern sich Geschmack und Inhaltsstoffe grundlegend: Der Knoblauch verliert seine Schärfe und wird mild-süsslich, gleichzeitig entstehen neue bioaktive Verbindungen wie S-Allyl-Cystein, die besonders starke antioxidative Eigenschaften haben.
Die Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System sind beeindruckend. Schwarzer Knoblauch unterstützt die Bildung von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper – ein Botenstoff, der die Blutgefässe entspannt und erweitert. Das senkt den Blutdruck und verbessert die Elastizität der Gefässwände. Zudem hilft er, Ablagerungen in den Gefässen zu reduzieren und wirkt positiv auf den Cholesterinspiegel, indem er „schlechtes“ LDL-Cholesterin senkt und „gutes“ HDL-Cholesterin fördert.
Auch hier spielt der antioxidative Effekt eine zentrale Rolle: Er verhindert, dass freie Radikale die Gefässwände schädigen und Entzündungen begünstigen. Auf diese Weise trägt schwarzer Knoblauch langfristig dazu bei, das Risiko für Arteriosklerose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern.
Die Synergie von Weissdorn und schwarzem Knoblauch
Wenn man die Eigenschaften von Weissdorn und schwarzem Knoblauch nebeneinanderlegt, wird klar, warum ihre Kombination so sinnvoll ist. Beide Pflanzen wirken stark antioxidativ und schützen Herz und Gefässe vor oxidativem Stress. Doch sie setzen an unterschiedlichen Punkten an:
- Weissdorn stärkt durch seine Wirkung in erster Linie das Herz selbst. Er sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung, erhöht die Pumpkraft und stabilisiert den Herzrhythmus.
- Schwarzer Knoblauch kümmert sich vor allem um die Blutgefässe. Er verbessert ihre Elastizität, reguliert den Blutdruck und beeinflusst die Blutfette positiv.
Gemeinsam ergeben sie ein harmonisches Duo: Das Resultat ist eine natürliche, ganzheitliche Stärkung des gesamten Herz-Kreislauf-Systems.
Gerade in Zeiten, in denen Stress, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel das Herz belasten, kann die Kombination der Weissdorn-Wirkung mit schwarzem Knoblauch eine wertvolle Unterstützung sein – sanft, pflanzlich und wissenschaftlich plausibel begründet.
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Quellen
Netdoktor
Medizin transparent
Universitätsklinikum freiburg
Pharmawiki
Uni-muenster
Klein-naturarznei
FAQ's
Was bewirkt Weissdorn im Körper?
Weissdorn unterstützt die Herzfunktion, fördert die Durchblutung des Herzmuskels und kann die körperliche Belastbarkeit verbessern. Er wird traditionell zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems eingesetzt.
Wie wirkt Weissdorn auf die Psyche?
Weissdorn kann beruhigend wirken und bei innerer Unruhe helfen. Durch die verbesserte Herzfunktion kann er das allgemeine Wohlbefinden und die Stressresistenz positiv beeinflussen.
Ist Weissdorn für Schwangere oder Stillende geeignet?
Für Schwangere und Stillende liegen nur begrenzte Daten vor. Eine Einnahme sollte daher nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder einer Fachperson erfolgen.
Hilft Weissdorn bei Herzrhythmusstörungen?
Weissdorn kann bei leichten funktionellen Herzbeschwerden unterstützend wirken. Bei bestehenden Herzrhythmusstörungen ersetzt er jedoch keine ärztliche Behandlung.
Wie nimmt man Weissdorn ein?
Weissdorn ist als Kapseln, Tabletten, Tropfen oder Tee erhältlich. Die Einnahme erfolgt meist täglich über mehrere Wochen, da sich die Wirkung schrittweise entfaltet.