Schwere Beine, geschwollene Füsse oder ein unangenehmes Spannungsgefühl sind häufige Anzeichen für Venenbeschwerden. Besonders nach langem Sitzen, Stehen oder bei warmem Wetter treten schwere Beine oft auf.
Schwere Beine lassen sich am effektivsten durch pflanzliche Venenmittel wie Rosskastanie und rotes Weinlaub, Kompressionsunterstützung sowie aktivierende Massnahmen wie Bewegung und Wechselduschen lindern. Ziel ist es, den venösen Rückfluss zu verbessern und den Druck in den Beinvenen zu reduzieren.
Schwere Beine lassen sich kurzfristig am schnellsten durch Hochlagern und Aktivierung der Wadenmuskulatur entlasten.
Inhalt
Was sind schwere Beine und Venenbeschwerden?
Als Venen bezeichnet man jene Blutgefässe, in denen das Blut zurück zum Herzen geleitet wird und die eine wichtige Rolle bei der Durchblutung der Beine spielen. Da das Blut in den Venen oft entgegen der Schwerkraft fliessen muss, findet man in den Venen sogenannte Venenklappen. So kann verhindert werden, dass das Blut wieder zurück fliesst. Durch Hilfe von umliegenden Muskelgruppen und angrenzenden Arterien, welche einen Druck auf die Venen ausüben, kann das Blut von Venenklappe zu Venenklappe gepumpt werden. Ein erhöhter Venendruck kann dazu führen, dass sich Blut in den Beinen staut und schwere Beine entstehen.
Erweitern sich nun die Venen aufgrund von Wärme oder schwachem Bindegewebe, können die Venenklappen nicht mehr optimal schliessen und das Blut sackt zurück. Es entstehen Schwellungen, Schmerzen und ein Schweregefühl in den Beinen. Ebenfalls kann langes Sitzen oder Stehen zu solchen Venenbeschwerden führen, da die muskuläre Unterstützung für den Blutrücktransport fehlt. Somit staut sich das Blut und es entsteht ein sogenannter Überdruck in den Venen. Durch den starken Druck auf die Venenwände, können diese geschädigt werden und sich die Beschwerden somit verschlimmern. Durch die Weitung der Venen kann es zu Besenreisern oder oberflächlichen Krampfadern kommen, welche zwar nicht gefährlich sind, jedoch optisch oft als störend empfunden werden.
Symptome von Venenproblemen
- Schmerzende Beine
- Müde und schwere Beine
- Geschwollene Füsse oder Knöchel
- Krämpfe in der Nacht
- Zwickende und stechende Schmerzen tagsüber
- Besenreiser und Krampfadern
- Juckreiz in Beinen und Füssen
Wer ist besonders betroffen?
Grundsätzlich kann jeder von Venenbeschwerden betroffen sein. Sicherlich kennt fast jeder von uns das unangenehme Gefühl von schweren Beinen und geschwollenen Füssen nach einem langen Flug oder bei sehr warmen Temperaturen. Häufig führen jedoch gezielte Faktoren oder bestimmte Lebensabschnitte zu einer Verschlimmerung der Beschwerden.
Ursachen für schwere Beine
Schwere Beine entstehen häufig durch eine gestörte Durchblutung in den Beinen und einen erhöhten Venendruck:
- Alter: Oft verschlimmern sich die Beschwerden im Alter aufgrund von Bewegungsmangel und schwachem Bindegewebe.
- Geschlecht: Frauen sind durch Hormonschwankungen, Schwangerschaft oder hormonelle Verhütungsmittel häufiger betroffen.
- Lebensstil: Langes Stehen oder Sitzen sowie Bewegungsmangel, das Tragen von hohen Schuhen und enger Kleidung können die Durchblutung der Beine verschlechtern und schwere Beine begünstigen.
- Wetter: Sommerlich warme Temperaturen verschlimmern die Beschwerden oft.
- Übergewicht und ungesunde Ernährung können häufig mit erhöhtem Venendruck in Verbindung gebracht werden.
Die 3 wirksamsten Massnahmen bei schweren Beinen
- Pflanzliche Venenmittel: Rosskastanie und rotes Weinlaub gehören zu den am besten untersuchten natürlichen Wirkstoffen. Sie können die Gefässwände stärken, die Durchblutung fördern und Schwellungen reduzieren.
- Entlastung der Venen: Das Hochlagern der Beine unterstützt den Rückfluss des Blutes zum Herzen und reduziert sofort den Druck in den Venen.
- Aktivierung der Muskelpumpe: Bewegung und Wadenaktivierung verbessern den venösen Rückfluss deutlich und verhindern Blutstauungen.
- Kompression: Kompressionsstrümpfe unterstützen die Venen mechanisch, verbessern den Rückfluss des Blutes und können Schwellungen sowie das Schweregefühl in den Beinen deutlich reduzieren.
Die wichtigsten pflanzlichen Mittel bei Venenbeschwerden
Pflanzliche Wirkstoffe und Nahrungsergänzungen werden häufig bei Venenbeschwerden, schweren Beinen und geschwollenen Beinen eingesetzt.
Rosskastanienextrakt
Rosskastanie gehört zu den am besten untersuchten pflanzlichen Mitteln bei Venenbeschwerden. Der enthaltene Wirkstoff Aescin kann die Gefässwände stabilisieren und die Durchlässigkeit der Venen reduzieren. Dadurch können Schwellungen, Spannungsgefühle und das Gefühl schwerer Beine gelindert werden.
Rosskastanienextrakt wird häufig in Kapsel- oder Gelform angewendet und über mehrere Wochen eingenommen.
→ stärkste Evidenz bei Venenbeschwerden
Rotes Weinlaub (Vitis vinifera)
Extrakte aus rotem Weinlaub enthalten Flavonoide, die die Venenelastizität unterstützen und die Durchblutung im feinen Gefässsystem fördern können. Zusätzlich wird ihnen eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben.
Rotes Weinlaub wird sowohl innerlich als auch äusserlich in Form von Kapseln oder Cremes eingesetzt.
→ verbessert Mikrozirkulation
Mäusedorn (Ruscus aculeatus)
Mäusedorn-Extrakt wird traditionell zur Unterstützung der Venenfunktion verwendet. Die Inhaltsstoffe können die Gefässspannung erhöhen und den venösen Rückfluss verbessern. Dadurch kann das Schweregefühl in den Beinen reduziert werden.
→ unterstützt Venenspannung
Hamamelis (Zaubernuss)
Hamamelis enthält Gerbstoffe, die adstringierend wirken können. Dadurch kann sich das Gewebe leicht zusammenziehen, was als angenehm bei geschwollenen oder gereizten Beinen empfunden wird. Meist wird Hamamelis äusserlich in Cremes oder Gelen verwendet.
→ beruhigend bei geschwollenen Beinen
Wichtiger Hinweis zur Anwendung
Pflanzliche Präparate wirken in der Regel nicht sofort, sondern entfalten ihre Wirkung über mehrere Wochen. Sie eignen sich vor allem zur unterstützenden Behandlung leichter bis mittlerer Venenbeschwerden und ersetzen keine medizinische Therapie bei ausgeprägten Beschwerden.
Wann ist ein Arztbesuch notwendig?
Ein Arztbesuch ist notwendig, wenn Venenbeschwerden regelmässig auftreten, sich verstärken oder trotz Massnahmen wie Hochlagern und Bewegung nicht besser werden.
Auch bei plötzlich auftretenden oder einseitigen schweren Beinen sollte eine medizinische Abklärung erfolgen.
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Quellen
European Medicines Agency (EMA)
HMPC (Herbal Medicinal Products Committee der EMA)
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy)
Cochrane Collaboration
Kommission E (BfArM Deutschland)
Häufigste Fragen zu Venenbeschwerden und schweren Beinen
Was sind die häufigsten Ursachen für schwere Beine?
Schwere Beine entstehen meist durch einen gestörten Blutrückfluss in den Beinvenen. Häufige Auslöser sind langes Sitzen oder Stehen, Bewegungsmangel, warme Temperaturen sowie eine allgemeine Venenschwäche.
Welche Symptome deuten auf Venenbeschwerden hin?
Typische Anzeichen sind schwere oder müde Beine, Schwellungen an Füssen oder Knöcheln, Spannungsgefühl, nächtliche Krämpfe sowie sichtbare Besenreiser oder Krampfadern.
Was hilft am schnellsten gegen schwere Beine?
Kurzfristig helfen das Hochlagern der Beine, Bewegung der Wadenmuskulatur und kalte Anwendungen wie Wechselduschen. Diese Massnahmen unterstützen den venösen Rückfluss und entlasten die Beine.
Welche pflanzlichen Mittel werden bei Venenbeschwerden eingesetzt?
Häufig verwendet werden Rosskastanie, rotes Weinlaub, Mäusedorn und Hamamelis. Diese Pflanzenextrakte können die Venenfunktion unterstützen und Schwellungen reduzieren.
Sind schwere Beine gefährlich?
In den meisten Fällen sind schwere Beine harmlos. Sie können jedoch ein Hinweis auf eine beginnende Venenschwäche sein und sollten bei häufigem oder starkem Auftreten abgeklärt werden.
Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?
Ein Arztbesuch ist sinnvoll, wenn die Beschwerden regelmässig auftreten, sich verschlimmern oder plötzlich einseitig stark ausgeprägt sind.